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Was tun, wenn mein Kind einen Alptraum hatte?

So gut wie jeder Mensch auf der Welt hatte schon mal einen Alptraum und weiß daher wie unschön diese Sequenzen des Schlafes sind. Für einen Erwachsenen sind Alpträume oft nur Momente des kurzen Schreckens, die vergehen wenn aufgewacht wurde. Wenn es auch Ausnahmen geben kann, ist ein Alptraum nicht gleich ein Alptraum. Die Alpträume können in zwei Fraktionen aufgeteilt werden:

Die zusammenhangslosen Alpträume sind eine Gruppe von Alpträumen deren Geschehen ohne einen wirklichen Sinn zur Realität stehen. Ortschaften die einem nicht bekannt sind bilden häufig die Umgebung des Szenarios. Auch die Verfolger, Angreifer oder ähnliches können Wesen sein, die scheinbar nicht bekannt sind. Diese Form der Alpträume ist am leichtesten zu überwinden, sofern sie nicht zu regelmäßig wiederkehren. Dadurch das hier Realität recht leicht von Fantasterei getrennt werden kann, ist es möglich dem Kind genau zu erklären, warum es keine Angst zu haben bräuchte. (Reden sie die Angst des Kindes nicht klein! Versuchen sie zu beruhigen und es in aller Ruhe zu besprechen.)

Alpträume mit Zusammenhang zur Realität. Sie sind mit Abstand die Schrecklichsten, selbst vielen Erwachsenen sind jene nicht geheuer. Die Träume können so intensiv wie das wahre Leben empfunden werden. Zu einem grausigen Martyrium kann es dadurch kommen. Wenn ein Kind unter solchen Träumen leidet, ist guter Rat schwer zu finden. Als Elternteil sollten sie sich daher vorsichtig an die Situation herantasten. Finden sie heraus, wovor genau ihr Kind Angst hat und überlegen sie, wie sie diese Angst mindern können. Nehmen sie die Furcht ihres Kindes nicht zu ernst, aber auch nicht zu locker. Als Eltern haben sie das Glück ihr Kind in den meisten Fällen recht gut einzuschätzen.

Die Lösung beider Traumbereiche hat einen ähnlichen Weg, zunächst müssen sie das Kind beruhigen. Auch müssen sie das Kind auf bestem Wege dazu bringen das es schnell wieder einschläft. (Ansonsten droht Schlafstörung aufgrund von Angst). Beachten sie bei ihrem Vorgehen auch das Alter ihres Kindes. Ein junger Mensch durchläuft verschiedene Phasen seines Lebens. Dies bedeutet, dass sie einem Teenager nicht die gleiche Behandlung zukommen lassen sollen wie sie es bei einem Kleinkind pflegen würden. Es kommt nicht selten vor, dass ihr Kind bei ihnen im Bett schlafen möchte, weil es einen Alptraum gehabt hatte. Es ist völlig in Ordnung für sein Kind da zu sein, aber übertreiben sie es nicht im Übermaß. Sie müssen sich bewusst sein, dass ihr Kind auch lernen muss mit Situationen selber fertig zu werden. Dabei soll und kann es sich auf seine Familie verlassen.

Hier handelt es sich nur um einen einfachen Ratgeber. Eltern haben ihre eigenen Methoden sich um ihr Kind zu kümmern. Schließlich kennen sie diese am Besten. Sie sollten dabei nur strukturiert vorgehen, wenn ihr Gefühl auch schon einiges vorgeben wird. Wenn die Alpträume anfangen das Leben ihres Kindes zu dominieren. Sollten sie dies als Elternteil nicht verschweigen (Dies ist keine Aufforderung es jedem zu erzählen!). Sprechen sie mit jemanden dem sie absolut vertrauen können. Denn dem Kind wäre es nicht angenehm, wenn in seinem Beisein darüber gesprochen wird mit anderen Leuten. Ein Psychologe kann sicher hilfreich sein, aber versuchen sie es zunächst mit der pädagogischen Ebene. Oft sind es einfache Gründe die Alpträume auslösen.

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