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Das sagen Tattoos über Persönlichkeit eines Menschen aus

Warum lassen sich Menschen so gerne tätowieren, obwohl es sich dabei augenscheinlich um eine schmerzhafte Angelegenheit handelt und wie betrachtet die Gesellschaft dieses Phänomen? Experten gingen dieser Frage nach und konnten auf diese Weise einige interessante Punkte an die Oberfläche bringen.

Was motiviert Menschen dazu, sich auf schmerzvolle Weise nicht abwaschbare Motive auf den Körper stechen zu lassen?

Ein grundlegendes Motiv der meisten tätowierten Menschen stellt zunächst die dauerhafte Veränderung des eigenen Körpers dar. Um diese Wunschvorstellung tatsächlich Realität werden zu lassen, müssen die Betroffenen nicht nur ein spezielles Schönheitsideal verfolgen, sondern sich zudem durch eine spezifische Lebenseinstellung auszeichnen. Eine Tätowierung soll eine indivuelle Markierung darstellen. Betroffene nutzen ihren Körperschmuck zur Kommunikation und verdeutlichen damit, dass sie genau wie andere Menschen zur Gesellschaft gehören. Tätowierungen können demzufolge als Mittel zur Identifikation betrachtet werden, mit dem Betroffene ihre Zugehörigkeit zu einer bestimmten Gruppe ausdrücken. Auch die Individualität stellt ein Motiv für das Stechen der Tattoos dar. Einerseits möchte man sich von seinen Mitmenschen abheben, andererseits wollen tätowierte Menschen beweisen, dass sie nun aber sicher der Erwachsenenwelt angehören.

Sind tätowierte Menschen wirklich risikofreudiger als Menschen ohne Tatoos?

Diverse Studien belegen, dass tätowierte Menschen tatsächlich über mehr Riskobereitschaft und Experimentierfreudigkeit verfügen als nicht tätowierte Menschen. Einerseits mag dies positiv sein, da diese Menschen Offenheit für Neues sowie Abenteuerlustigkeit ausstrahlen. Andererseits hört dieser Drang nach Neuem niemals auf. Nicht wenige tätowierte Menschen sind aufgrund ihrer erhöhten Risikobereitschaft in Autounfälle aufgrund von überhöhter Geschwindigkeit verwickelt. Andere wiederum verfallen dem Alkohol- oder Drogenmissbrauch.

Tätowierte Menschen sind aufgeschlossener gegenüber ihren Mitmenschen

Studien haben ebenfalls herausgefunden, dass Menschen, die mit Tattoos ausgestattet sind, extrovertierter sind als Leute ohne Tätowierungen.

Wann finden Tattoos endlich Akzeptanz in der Gesellschaft?

Viele 15 bis 25 Jährige tragen heutzutage ein Tatoo oder ein Piercing. Es gilt aus gesellschaftlicher Hinsicht als völlig normal, in den eigenen Körper einzugreifen und ihn eigenwillig zu verändern. Dennoch lehnen viele Arbeitgeber Menschen mit Tattoos und Pierings nach wie vor ab. Entweder werden Betroffene gar nicht erst eingestellt oder sie müssen ihren Körperschmuck so verstecken, dass Kunden ihn nicht sehen. Experten wünschen sich auf diesem Gebiet noch mehr Akzeptanz der Individualität und den allmählichen Abbau von Vorurteilen gegenüber Tattoos- und Piercingträgern.

Ein Tipp am Ende

Man sollte die Folgen, die das Stechen von Tätowierungen mit sich bringt, niemals unterschätzen. Diese Angelegenheit kann sehr leicht und schnell zu einer Sucht übergehen. Bei Menschen, die bereits von dieser Sucht betroffen sind, hört das Verlangen nach weiteren Tätowierungen niemals auf. Sie können ihr Verhalten irgendwann nicht mehr kontrollieren. Nach und nach zerstören sie ihren Körper immer mehr und von Schönheit kann schließlich gar nicht mehr die Rede sein.

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