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Mann und Frau, Psychologie der Beziehungen

Ab dem neuem Jahr ein neues Leben mit einem unbeschriebenen Blatt anfangen!

Das sehnliche Datum vom 01.01 kommt näher und näher, und alle sind so aufgeregt, weil uns ein neues Jahr bevorsteht. Wie kann man der Versuchung widerstehen, ein neues Leben anzufangen?! So neu, frisch und knirschend wie der 1. Januar! Das Leben mit einem unbeschriebenen Blatt, unser ewiger Traum!

Vom 1. Januar an werde ich das Rauchen aufgeben. Ich werde morgens joggen und werde rotwangig und fröhlich. Meine Augen werden immer funkeln, und ich werde immer gute Laune haben. Meine Taillenweite wird mindestens um ein Drittel abnehmen. Ich werde nie immer spätabends essen und werde Kartoffelpastete nicht mehr mögen. Ich werde diesen ekelhaften Salat gern essen und werde nur gesund essen. Ich werde Englisch studieren und werde bestimmt Sport treiben. Ich…ich…

Sogar die vernünftigen Leute lassen sich zum Anfang des neuen Lebens verleiten lassen. Warum „sogar“? Denn es ist allbekannt, dass nur ein paar Leute der unzähligen „Startenden“ imstande sind, diese Versprechen zu erfüllen. Man hat längst bemerkt: das neue Leben die man mit dem Glockenschlag im Neujahrsnacht beginnt, mit ein paar Tage zu Ende kommt. Warum passiert es?

Es gibt einige Erklärungen dafür, warum die Leute nämlich die Anfang des Jahres auswählen, um ihres Leben drastisch zu ändern. Erstens, gibt es etwas Rituelles darin: das Neujahrsnacht ist nichts anderes als die Feier des Todes vom alten Jahr und der Geburt von neuem Jahr. Warum den symbolhaften „Tod“ des altes Persönlichkeit und die Geburt der neuen Persönlichkeit mit neuen Gewohnheiten, neuen Ziele und neuem Lebensart nicht feiern?

Es gibt noch andere Version: die Leute die das neue Leben mit der Anfang des neues Jahres verbinden wollen, einfach an Motivation mangeln. Die Leute die fest entschlossen sind, sich zu ändern, warten nicht bis zu einem Feiertag, Sie ändern sich jetzt und hier.
Helfen wir diejenigen, dem Entschiedenheit fehlt.

Hier sind die Hindernisse, auf die diejenige, die das neue Leben mit dem ersten Tag des neuen Jahres beginnen wollen, stoßen.

Hindernis Nummer eins: man will alles und gleich.

Es sei gesagt, dass wenn man nur das Rauchen aufgeben will oder mit den Süßigkeiten aufhören will, es bedeutet dass man nur eine schlechte Gewöhnlichkeit aufgeben will. Aber neues Leben ist etwas anderes, wenn eine Person für sich eine ganz neue Rolle findet und darauf strebt, dieser Rolle zu entsprechen. Im neuen Leben hört man nicht nur mit dem Rauchen und Süßigkeiten auf, sondern auch sinnvoll Zeit verbraucht, mehr verdient, ändert den Gesprächskreis, erneut den Kleiderbestand. Im Ganzen, will man so viele Aktivitäten wie möglich umfassen. Aber so kann man sich leicht überanstrengen. Es lohnt sich aber nicht.

Zuerst versuchen Sie, eine Liste der Sachen, die Sie gern unternehmen wollen, aufzustellen. Danach schätzen Sie die Ressourcen: wie viel Zeit, Finanzaufwendungen und Seelenstärke planen Sie darin zu investieren; welche Leistung (und besonders – wie schnell) Sie erreichen wollen wie lebensnah diese Pläne sind. Vergessen Sie dabei nicht, dass ein Tag nur 24 Stunden hat und dass jeder Mann das Recht für Erholung hat.

Sie sollen Ihr Plan so graduell erfüllen wie Sie in einem Fitness-Center die Belastung steigern. Beginnen Sie ein Tagebuch, aber nicht für die Überlegungen. Zuerst sollen Sie Ihre globalen Pläne in viele kleine schrittweise Aufgaben teilen. Und dann sollen Sie notieren, welche Aufgaben von Ihnen erfüllt worden waren und welche nicht, warum passierte es so und welche Gefühle Sie in Beziehung auf Ihre Leistungen haben.

Hindernis Nummer zwei: unvollendete Angelegenheiten.

Wir haben klargestellt, dass man das neue Jahr treffen kann, nur wenn das alte Jahr schon „tot“ ist. Das stimmt auch für Ihre Angelegenheiten, die Sie im ablaufenden Jahr begannen. Besonders wenn Sie mit dem neuen Leben zu tun haben. Mit anderen Worten, alle alte Angelegenheiten soll man zu Ende bringen.

Zum Beispiel, haben Sie entschlossen, im neuen Jahr mit Ihrem Freund zu trennen. Bevor Sie mit dem Glockenschlag die Tür hinter sich zuschlagen (oder ihm die Tür weisen), sollen Sie einen Strich darunter machen (nennen wir diese Angelegenheit „Zusammenleben und Beziehungen mit derzeitigem Freund“). Sie sollen sich klar vorstellen, warum Sie das brauchen und wonach Sie streben; die Gewissheit haben, dass für Sie dieser Schritt wirklich notwendig ist, und dass Sie werden Ihre Entscheidung unter keinen Umständen ändern.

Spezialisten für strategische Planung empfehlen die Bedeutung irgendwelchen geplanten Ereignissen zu schätzen. Fragen Sie sich:

• Was wird passieren, im Falle, dass ich mein Ziel erreiche?

• Was wird nicht passieren, wenn ich mein Ziel erreiche?

• Was wird passieren, wenn ich mein Ziel nicht erreiche?

• Was wird nicht passieren, wenn ich mein Ziel nicht erreiche?

Beantworten Sie diese Frage und dann werden Sie sich feststellen, ob Sie wirklich mit einer neuen Angelegenheit beginnen wollen. Um dem alten Jahren nachzupfeifen, man soll man das Fazit daraus vorzugsweise schriftlich ziehen.

Hindernis Nummer drei: bei mir klappt es doch nicht.

Ist es leicht, Diät zu halten, wenn alle andere sind mit Verzerrung der fetten Mayonnaise-Salate beschäftigt? Ist es so einfach, Ihr Resümee für potentielle Arbeitsgeber zusammenzustellen, wenn alle andere faulenzen und moralisch verkommen? Aber Sie haben selbst entschieden, das neue Leben genau mit 1. Januar anzufangen, und Sie müssen die Folgen von dieser Wahl tragen.

Aber am schwierigsten ist es nicht mit auswärtigen sondern mit inneren Hindernissen fertig zu werden, das heißt mit sich selbst, mit stiller unterbewusster Sicherheit, dass Probieren über Studieren geht, aber eine gute Leistung können Sie nicht erreichen.

Versuchen Sie, ein Training zu führen. Nehmen wir an, dass Sie für sich ein Ziel gesetzt haben, Sport zu treiben. Versuchen Sie sich an die längst vergessenen Empfindungen der abgearbeiteten Muskeln in Ihrem Körper zu erinnern. Oder rufen Sie die Zeit, wenn Sie gern und viel Sport trieben, ins Gedächtnis. Sehen Sie, einmal waren Sie imstande, das zu tun, so ist es möglich, das zu verwirklichen. Deshalb können Sie das auch jetzt machen.

Die Hauptsache ist, dass Sie sich für die erfüllte Angelegenheiten belohnen sollen, gelingt es mit dem neuen Leben oder nicht. Sie sollen Ihr Leben ins Rennen nach strahlender Zukunft nicht umwandeln.

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