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Mann und Frau, Psychologie der Beziehungen

Yoga für Kinder – spielerisch und konzentriert zugleich

Raus aus dem Stress des Kinderlebens Zuwenig denken wir über das Leben unserer Kinder nach: Es kann stressig sein, denn Tag für Tag werden sie gefordert, zu Hause, im Kindergarten, in der Schule. Ein Kindertag ist gefüllt mit Lernen, Verpflichtungen, Regeln und Einschränkungen, hinzu kommen Fußballstunden, Ballettunterricht, Zeichenkurs, Englischgruppe und vieles mehr. Heutzutage besitzen die meisten Kinder bereits mit sechs Jahren einen vollen Terminkalender.

Selbstverständlich sind die Dinge, mit denen sie konfrontiert werden, vollkommen verschieden von Erwachsenenproblemen, jedoch nicht minder wichtig. Stress somit für Kinder und für Eltern. Stress, der seinen Tribut von Körper und Geist fordert; Stress, der sich zu Gesundheitsstörungen und Krankheiten auswachsen kann. Schnell stellt sich hier das Chaos ein. Kinder sind von Natur aus chaotisch, robust, fröhlich, laut, energisch. Zentrierende Aktivitäten wie Yoga oder Meditation lehren Kinder, mit Gefühlen wie Angst, Stress oder Hilflosigkeit besser umzugehen. Sie lernen, eine Pause zu machen, wenigstens für einige Momente.

Kinder, die frühzeitig mit Yoga in Kontakt gebracht werden, benutzen Yoga meist für den Rest ihres Lebens. Kinder lieben Fantasiereisen mittels Visualisierungen. Atemtechniken dürfen anfangs simpel, langsam und kurz sein. Wichtig ist das Füllen das Bauchraums und Brustkorbs mit Luft, Sauerstoff und positiven Gedanken; beim Ausatmen wird alles Negative aus dem Körper verbrannt und wieder Platz gemacht für neue, frische Energie. Besonders geliebt werden Balance-Positionen; auch hier muss der Fokus auf einen bestimmten Punkt gerichtet werden; später dann nach innen. Mit solch herausfordernden Übungen lernen Kinder sehr schnell, ruhiger zu werden.

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