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Wenn ein Kind hyperaktiv ist?

Ökologie, Nichtprofessionalismus von Geburtshelfern sowie Vererbung führen zum Hyperaktivitätssyndrom bei Kindern. Was Kinderhyperaktivität ist und wie ihre Gründe und Behandlungsarten sind, sind die Fragen, die in diesem Artikel beantwortet werden.

Man muss in allem maßhalten. Das gilt für alle Menschenlebensbereiche darunter Kinderverhalten. Nicht umsonst sind zu aktive und zu passive Kinder für Eltern, Erzieher, Lehrer und Mediziner beängstigend. Ein extremes Verhalten zeugt von Störungen der Nerventätigkeit und Problemen mit Selbstkontrolle.

Der Terminus „Hyperaktivität“ ist vielen aus Massenmedien bekannt und jeder Elternteil passt den seinem Kind an. Man muss es verstehen, dass das aktive Kind eine Norm und das hyperaktive Kind eine Pathologie ist.

Aktive Kinder:
– laufen, springen, schreien, hasten immer wieder aber beruhigen sich, wenn man ihr Interesse für etwas erweckt
– leiden nicht an Schlaf- und Appetitstörungen, Allergien, Problem mit Verdauung
– zeigen gegen Erwachsene und Altersgenosse keine ständige Aggression
– stellen viele Fragen, indem sie dabei den Antworten ihre Ohren öffnen
– verändern das Verhalten davon abhängig, wo sie sind: Sie sind zu Hause gewiss und zu Besuch ganz anders

Hyperaktive Kinder:
– springen, laufen, schreien, tummeln sich ständig und beruhigen sich nie; wenn auch die Kräfte fast erschöpft sind, wird ein hyperaktives Kind nicht stehen bleiben
– leiden an abgelenkter Aufmerksamkeit und räumlicher Koordinationsstörung
– sprechen schnell, verschlucken die Wörter, stellen eine unendliche Zahl von Fragen aber hören keine Antworten darauf an
– sind dazu unfähig, sich mit den Aktivitäten beschäftigen, die Geduld, Beharrlichkeit und Aufmerksamkeit fordern
– sind aggressiv: schlagen mit den Fäusten, boxen, werfen auf Menschen verschiedene Gegenstände (Spielzeug, Steine, Sand)
– verhalten sich überall inadäquat, sei es zu Hause, im Kindergarten, in der Schule oder zu Besuch

Wenn die zweiten Kriterien Ihrem Kind mehr passen, so bedeutet es, dass es hyperaktiv ist. Es ist jedoch nicht zu empfehlen, selbstständig zu diagnostizieren, nur ein Arzt ist dazu fähig, Symptome zu bestimmen und das entsprechende Fazit zu ziehen.

Hyperaktivität ist ein Leiden, das in der Medizin anerkannt ist. Es ist mit Zentralnervensystem- und leichten Gehirnaktivitätsstörungen verbunden. Beim Befund der Hyperaktivität diagnostizieren die Ärzte das Syndrom der Aufmerksamkeitsstörung mit der Hyperaktivität und verordnen einen Komplex von Behandlungsmaßnahmen.

Gründe der Kinderhyperaktivität:

Es gibt recht viele Gründe der Hyperaktivität. Schwerer Schwangerschaftsablauf und komplizierte Geburt (60%) kann man als grundsätzliche Ursachen wählen. Während der Schwangerschaft kann Hypoxie (Sauerstoffmangel) dem Fetus entstehen, Gefahr einer Fehlgeburt, Nervenleiden sowie schlechte Ernährung der Mutter, Rauchen, Alkohol- und Drogensucht üben auch auf seine Gesundheit Einfluss aus.

Frühgeburt, vorzeitige oder verzögerte Geburt neben der komplizierten Schwangerschaft führen zu Geburtstraumen und beziehungsweise zu dem Syndrom der Aufmerksamkeitsstörung mit der Hyperaktivität. Die Mediziner nehmen den genetischen Faktor auch nicht aus. Ein hyperaktives Kind kriegen gewöhnlich die, die in der Kindheit an dieser Störung selbst gelitten haben.

Wie wird das Syndrom der Aufmerksamkeitsstörung mit der Hyperaktivität behandelt?

Es ist notwendig, ein hyperaktives Kind zu behandeln, denn seine Verhaltungsbesonderheit stört normale Entwicklung. Ein hyperaktives Kind überholt in der Kindheit Altersgenosse: Es fängt früher an, zu gehen und zu sprechen. Aber schon in den Schuljahren bemerken die Eltern, dass ihr Kind nicht so unikal ist.

Das Lernen fällt einem hyperaktiven Kind schwer: Es stören abgelenkte Aufmerksamkeit und schwaches Gedächtnis. Es ist ihm auch nicht leicht, mit Klassenkameraden, Freunden, Eltern, älteren Lehrern zu kommunizieren. Ein hyperaktives Kind ist gewöhnlich zerstreut und hat einen galligen Charakter. Seine Stimmung verändert sich jede Sekunde, seine Wünsche sind instabil; es wird eine überflüssige Aggressivität gezeigt.

Um den Kleinen von diesen Problemen zu befreien, muss man eine mehrstufige Komplextherapie durchführen. Dazu gehört der arzneiliche, psychologisch-pädagogische und psychologische Eingriff. Die Ärzte verordnen die Präparate, die Gehirnaktivität und Nervensystemarbeit stimulieren. Sie verschreiben unter anderem Nootropika und zwar Encephabol, Cerebrolysin, Phenibutum, Pyracetam, Instenon, Glyzin. Mit Nootropika wird von 1 bis 3 Monate behandelt. Im Falle des Rezidivs wird die Kur in einem Halbjahr nochmals vorgenommen.

Im Laufe der psychologisch-pädagogischen Korrektur lehrt der Spezialist ein hyperaktives Kind seine Emotionen, Wünsche und Stimmungen zu kontrollieren. Er arbeitet auch an Beharrlichkeit sowie Entwicklung von Erinnerungskraft, Aufmerksamkeit und Konzentration.

Der Psychologe arbeitet auch mit der Familie des hyperaktiven Kleinen. Es ist für das Kind sehr wichtig, dass sich sein Anhang zu ihm mit Geduld und Verständnis verhält, ihm mehr Aufmerksamkeit schenkt und um ihn sorgt. Ein hyperaktives Kind braucht eine Unterstützung von Umstehenden wie nur einer. Man darf ihn nicht schelten und bestrafen, indem man es mit dem Wunsch abzuwiegeln argumentiert. Der Kleine mit dem Syndrom der Hyperaktivität kann überflüssige Bewegungsaktivität selbstständig nicht bewältigen. Nur Sie können ihm helfen.

Das Kind ist eine Frucht nicht nur der Liebe sondern auch des Fleisches. Es kann in den ersten Lebensmonaten an erworbenen oder angeborenen Erkrankungen leiden. Die Eltern, die ihren Kleinen lieben und um ihn sorgen, müssen helfen, um sein Leben glücklich und gesund zu machen. Erinnern Sie sich, er kann sich nur auf Sie verlassen!

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