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Mann und Frau, Psychologie der Beziehungen

Abnehmen mit Köpfchen

An dem Spruch „Schlank beginnt im Kopf“ ist ein Stück Wahrheit dran, man kann das Gehirn so programmieren, das die Pfunde purzeln. Das Gehirn ist die Schaltzentrale des Körpers. Läuft alles ordnungsgemäß, sind wir gesund und fühlen uns wohl und sind schlank. Bereits kleine Störungen können jedoch zu Gewichtsproblemen führen. Bestimme Bereiche des Gehirns sind dann überaktiv oder zu passiv. Die Folge ist, wir essen zu viel und zu oft, jeder Abnehmversuch scheitert. Aber daran kann man etwas ändern, in dem man das Gehirn auf schlank programmiert. Es ist aber wichtig zu wissen, wo die Blockaden liegen und welcher Esstyp man ist.

Es gibt die Daueresser, die Gedanken kreisen den ganzen Tag um alles Essbare und oft wird nachts der Kühlschrank geplündert und somit werden natürlich zu viele Kalorien gesammelt. Untersuchungen haben ergeben, dass der Anteil der Glücksbotenstoffe zu niedrig ist. Hilfe bringt hier reichlich Bewegung, möglichst Ausdauersport, mindestens 3 Mal die Woche. Schreiben Sie eine Liste mit zehn Sachen, die Sie machen können, anstelle zu essen. Ablenkung ist wichtig und Sie sollten 7 Stunden am Stück schlafen.

Der Spontan-Esser greift überall zum Essen, wo sich die Gelegenheit ergibt und verliert somit die Kontrolle über die Kalorienzufuhr. Die Ursache hierfür ist, das der Blutzuckerspiegel stark schwankt, dadurch werden Ess-Attacken ausgelöst. Hier sollte man gezielt auf die Ernährung achten, ausgewogenes Essen wie Obst, Gemüse und Vollkornprodukte, damit der Blutzuckerspiegel konstant bleibt. Auch hier ist Ablenkung wichtig, setzen Sie sich Ziele, die Sie erreichen wollen und geben Sie nicht gleich auf, wenn es nicht so klappt.

Die Frust-Fresser essen zur Beruhigung, denn jeder Happen lässt Ärger kurzfristig vergessen und ist Trostpflaster für Kummer und Sorgen. Auch hier fehlen die Glücksbotenstoffe, deshalb lenken Sie sich ab, gehen Sie viel an die Luft und treiben Sie ausreichend Sport.

Der Stress-Esser ist unter ständiger Anspannung und dies führt zu unkontrolliertem essen. Heißhungerattacken sind normal, weil Körper und Seele ständig Nervennahrung brauchen. Hier fehlt der Nervenbotenstoff Dopamin. Sorgen Sie für einen regelmäßigen Tag- und Nachtrhythmus mit 7 Stunden Schlaf. Machen Sie täglich mindestens 10 Minuten Entspannungsübungen und bewegen Sie sich ausreichend. Sport baut Stresshormone ab und Glückshormone auf.

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