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Mann und Frau, Psychologie der Beziehungen

Abnehmen mit dem Biorhythmus

Besonders bei Frauen spielen hormonelle Disbalancen eine wichtige Rolle beim Körpergewicht im Allgemeinen und besonders bei der Gewichtsreduktion.

Der Wille allein reicht oft nicht

Trotz guten Willens fällt es vielen Menschen schwer, ihr Gewicht dauerhaft in den Griff zu bekommen. Nur ein kleiner Ausrutscher am Wochenende kann den Abnahmeerfolg einer ganzen Woche wieder zunichte machen. Wie viel wir auf die Waage bringen ist zu einem Teil von unseren genetischen Vorgaben abhängig. Die Wissenschaft ist sich auf diesem Gebiet sehr uneinig, so sollen die Gene mindestens zu 30% für Gewicht und Figur verantwortlich sein.

Besonders beim Gewicht spielen die Hormone eine sehr wichtige Rolle. Geraten sie in ein Ungleichgewicht, bleibt der Erfolg bei einer Gewichtsreduktion meist aus.

Frauen sind durch ihren monatlichen Zyklus und die Wechseljahre von diesen Veränderungen stärker betroffen als Männer. Auch ein zu hohes Aufkommen von Stresshormonen wie z.B. Cortisol und ein Überangebot des Bauchspeicheldrüsenhormons Insulin hemmen den Fettabbau. Doch zum Glück sind wir diesen Umständen nicht machtlos ausgeliefert – wenn wir auf unseren Körper hören und dementsprechend reagieren.

Bewegung entspannt

Ab ca. vierzig entsteht ein Ungleichgewicht von Fett verbrennenden Hormonen wie Östrogen und Wachstumshormonen zugunsten von Fett speichernden Hormonen wie Insulin und Cortisol. Kommen zusätzlich noch Stresshormone hinzu, verstärkt sich dieses Ungleichgewicht und an Bauch und Hüften bilden sich Fettansammlungen. Gleichzeitig steigt der Blutzuckerspiegel – ursprünglich eine sinnvolle Maßnahme: Dem Körper steht schnelle Energie zur Verfügung, die er in früheren Zeiten Zur Flucht oder für einen Angriff benötigte.

Unser heutiger Stress ist jedoch mit dem unserer Urahnen nicht mehr vergleichbar. Wer kann schon um sich schlagen oder einfach flüchten, wenn ihm alles zu viel wird?

Stress lässt sich nie ganz verhindern, er gehört zu unserem Alltag. Damit er jedoch nicht zum Dauergast wird, muss er regelmäßig abgebaut werden. Am besten geht das mit Bewegung. Durch Ausdauersportarten wie Walken oder Radfahren werden Stresshormone besonders effektiv abgebaut und vom Körper Glückshormone ausgeschüttet. Allerdings sollte beim Sport auch auf den Muskelaufbau Wert gelegt werden, da in den Muskeln die Fette verbrannt werden.

Ein ausgewogenes Kraft-Ausdauer-Training beeinflusst den Stoffwechsel positiv, lässt die Fette schmelzen und sorgt für eine Gelenkentlastende, gut aufgebaute Muskulatur.

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